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Bitcoin-Mining ist gar nicht so umweltschädlich wie gedacht

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Das Bitcoin-Mining verbraucht in einem Jahr mit 73,12 TW/h so viel Strom wie Österreich – zumindest laut Daten von Digicomist.com. Der vermeintlich exorbitante Energieverbrauch gilt als eines der stärksten Argumente für die Behauptung, dass das Mining umweltschädlich ist. Aber: Stimmt das überhaupt?

Bitcoin-Mining: Synergie-Effekte mit Wasserkraftwerken

Eine andere Analyse hat jetzt nämlich ergeben: Das BTC-Mining ist derzeit eigentlich recht umweltfreundlich. Der wesentliche Grund dafür: Wasserkraft als Hauptstromquelle. Basierend auf den jüngsten Untersuchungen des „CoinDCA“-Bitcoin-Blogs sind Mining-Einrichtungen eine gute Ergänzung zu Wasserkraftwerken.

Bitcoin-Mining-Farmen, die flussabwärts der Drei-Schluchten-Talsperre in China gebaut wurden oder jene in Washington, die mit Wasserkraft funktionieren, sind ein Segen für die Industrie. Das Mining ist eine 24/7-Aktivität, die immer bereit ist, überschüssige Energie aufzunehmen. Wie es im Blog hierzu heißt:

„Die variable Leistung bedeutet, dass erneuerbare Lieferanten zahlen müssen oder viel vergeudete Kapazität haben. Niemand will deine zusätzlichen Gigawatt um zwei Uhr morgens kaufen. Niemand, außer den Bitcoin-Minern. Bitcoin-Mining behebt dieses Problem für erneuerbare Energien, da es dort immer einen Bedarf an billigem Strom gibt, unabhängig von der Tageszeit. Keine andere Branche hat diese Eigenschaft.“

Das Bitcoin-Mining ist außerdem eine saisonale Aktivität und verzeichnet nach der Regenzeit in China einen deutlichen Anstieg. Farmen gehen online und offline und bieten eine Just-in-time-Anpassung der Stromerzeugung.

Die Miner sind sich auch der Notwendigkeit bewusst, die Anlagen zu kühlen und sich für höher gelegene oder kühlere Standorte zu entscheiden, die von Natur aus reich an erneuerbarer Wasserkraft sind.

Bitcoin-Mining erreicht immer wieder Spitzenwerte

Das Mining liegt wieder über 102 EH/s – und das einige Tage, nachdem es einen Spitzenwert von über 110 Trillionen Transaktionen pro Sekunde erreicht hat. Diese Aktivität ist beispiellos und wird nach Expertenmeinung immer noch mit älteren Antminer-Modellen der S9-Serie erreicht. Mit neuen Lieferungen der S17-Serie könnte der Abbau pro Stromeinheit noch effizienter werden.

„Die Zukunft sieht aus wie saubere Energie auf der ganzen Welt, ein Großteil davon erneuerbar, verbunden mit lokalen Bitcoin-Mining-Betrieben, die die überschüssige Stromerzeugung nutzen“, kommentierte CoinDCA.

Das Bitcoin-Mining benötigt immer noch viel mehr Hardware im Vergleich zu Proof-of-Stake-Coins. Elektronikschrott ist jedoch in hohem Maße recycelbar.

Angeblich hat eine BTC-Transaktion eine CO2-Bilanz von 741.703 VISA-Transaktionen. Dabei wird jedoch nur der direkte Energieverbrauch berücksichtigt – nicht aber die VISA-Teams, Büros, Gebäude und alle anderen Aktivitäten, die notwendig sind, um das Unternehmen am Leben zu erhalten. Das Bitcoin-Netzwerk hingegen ist automatisch und erfordert keine Mitarbeiter.

Textnachweis: Bitcoinist, CHRISTINE VASILEVA
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