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Bitcoin könnte neue Käufer finden – wenn die Börsen zu Satoshis wechseln

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Börsen, die Bitcoin und andere Krypto-Assets gegen Fiat-Geld anbieten, sollten neue Käufer lieber mit Satoshi-Listings anwerben, glaubt Twitter-Persönlichkeit @DrBitcoinMD.

Brüche und Dezimalstellen schrecken Käufer ab

Bitcoin (BTC) ist aufgrund seines relativ hohen Preises kontraintuitiv geworden. „1 BTC“ ist heute eine sehr ungewöhnliche Einheit, die potenziell neue Käufer abschreckt. Ein Bruchteil eines BTC sieht merkwürdig aus – wohingegen die Verwendung der kleinsten Einheit, des Satoshi, sogar dazu führen kann, dass Käufer ein paar Dollar ausgeben.

Satoshi, benannt nach dem Bitcoin-Schöpfer Satoshi Nakamoto, ist die kleinste Einheit, die unabhängig voneinander als aufgezeichneter Wert auf der Blockchain existieren kann. Jeder BTC enthält 100 Millionen Satoshis – eine derart kleine Einheit, dass sie nicht einmal ihre eigene Transaktion bezahlen könnte. Aber: Eine ordentliche Summe von 100.000 Satoshis kostet jetzt nur etwa 80 Cent.

Satoshi-Einheiten werden häufig in Faucets oder Bots verwendet, die ein wenig BTC fürs Anschauen von Anzeigen vergeben. Aber Börsen haben in der Regel deutlich höhere Anforderungen bezüglich der Mindestmenge beim Kauf und der Auszahlung von Bitcoin.

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Eines der Probleme bei der Verwendung von Satoshi ist, dass die Einheiten zu klein sind, um eine sinnvolle Transaktion durchzuführen. Das andere Problem ist, dass für Käufer selbst billige Altcoins nicht attraktiver geworden sind.

Einige glauben, dass der richtige Zeitpunkt für den Wechsel zu Satoshis noch nicht gekommen ist. Branchen-Beobachter gehen davon aus, dass dies soweit sein könnte, wenn der BTC-Preis 100.000 $ überschreitet. Da der Bitcoin-Preis derzeit bei etwa 8.000 Dollar kämpft, wird die Rechnungseinheit von vielen allerdings immer noch als optional angesehen.

Der Weg zum „Ganzcoiner“

Der Erwerb kleiner Mengen BTC, auch “Stapeln von Sats“ (stack sats) genannt, wird als möglicher Weg zur zukünftigen Beteiligung an der Bitcoin-Wirtschaft angesehen. Die Hauptidee besteht darin, irgendwann einen vollständigen Bitcoin zu besitzen, um ein „Ganzcoiner“ zu werden. Bitcoins fixes Angebot tut dann eines Tages den Rest.

Broker wie Bitpanda bieten bereits regelmäßige Sparprogramme an, mit denen man Satoshis aufladen kann. Die andere Hürde sind jedoch die Bankgebühren für entsprechend kleine Transaktionen sowie die Margen für Börsen und Broker. BTC Micropayments sind eine weitere Quelle von Satoshis, die Dienste wie Satoshipay nutzen.

Der Nutzen von Satoshis ist fester Bestandteil der „Hyperbitcoinisierung“ – einer Theorie, wonach Bitcoin eines Tages alle anderen Währungen übernimmt. In diesem Szenario ist ein Satoshi zu einer sinnvollen Alltagseinheit geworden. Allerdings wird der Großteil des BTC-Vermögens bis dahin von Eigentümern kontrolliert, die Tausende von BTCs besitzen.

Textnachweis: bitcoinist, CHRISTINE VASILEVA
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