Bitcoin fällt um 12% – doch einer Reuters-Umfrage zufolge erwartet uns eine massive Rallye

Bitcoin fällt 12% – doch Reuters-Umfrage zufolge massive Rallye
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In den letzten zwei Tagen befand sich Bitcoin in seinen bärigsten Zuständen seit mehr als drei Monaten.

Die Krypto-Währung erlebte am Mittwoch einen bedeutenden Ausverkauf, der bis zur New Yorker Sitzung am nächsten Tag anhielt. Insgesamt verlor das BTC/USD-Paar 12 Prozent seines Wertes und fiel von $11.950 auf nur noch $10.000. 

Die erneute Abwärtsstimmung weckte Befürchtungen hinsichtlich eines ausgedehnten Einbruchs, wobei viele $9.600 als nächstes rückläufiges Ziel vorhersagen.

Bitcoin verzeichnet seine schwächste Wochenperformance seit dem 18. Mai. Quelle: TradingView.com

Bitcoin war jedoch kein Einzelfall. Der abrupte Einbruch der Krypto-Währung fiel mit einer ähnlichen Bewegung auf den traditionellen Märkten zusammen. Auch die US-Aktien gaben am Donnerstag stark nach, wobei der technisch versierte Nasdaq Composite Index um 5 Prozent auf 11458 fiel – der stärkste Ein-Tages-Rückgang seit dem 11. Juni.

Gold, ein sicherer Hafen, fiel ebenfalls um 3,11 Prozent von seinem Wochenhoch bei $1.992,56 pro Feinunze.

Ein Vermögenswert stieg jedoch gegenüber dem Rückgang an den US-Aktien-, Gold- und Bitcoin-Märkten höher: der US-Dollar.

Stärkerer Dollar

Der Benchmark-Index des Greenback (TVC: DXY), der ihn an einem Korb von Fremdwährungen misst, stieg von seinem Zweijahrestief Anfang dieser Woche sprunghaft an. Der Aufschwung trug etwa 1,15 Prozent zu seiner Stärke bei.

Der US-Dollar-Index erholt sich auf Grund optimistischer Wirtschaftsberichte eindrucksvoll. Quelle: TradingView.com

Es scheint also, dass Daytrader – und nicht Investoren – nach Auswertung der jüngsten Wachstumsberichte der US-Wirtschaft wieder zum US-Dollar zurückkehren. Zu Beginn dieser Woche haben die Produktionsdaten des Landes Verbesserungen gezeigt, und auch die wöchentlich bereinigten Anträge auf Arbeitslosenunterstützung gingen zurück.

Trader nahmen dies zum Anlass, ihre profitablen Positionen an den risikoreichen und nicht risikoreichen Märkten zu verkaufen. Folglich bewegte sich das Kapital zurück in den Dollar und stärkte ihn entsprechend.

Reuters Bitcoin-Umfrage

Der Aufschwung auf dem US-Dollar-Markt scheint nicht langfristig zu sein – zumindest nach der jüngsten Umfrage von Reuters zur Fiat-Währung.

Der Medienmogul hat 75 Strategen zu den Zukunftsaussichten des US-Dollars für das Jahr 2021 befragt. Eine Mehrheit von ihnen gab an, dass sie erwarten, dass der Dollar seine Talfahrt fortsetzen wird, solange die US-Notenbank ihre Leitzinsen nahe bei Null hält. Darüber hinaus würde der akkommodierende Ansatz der US-Zentralbank gegenüber einer höheren Inflation das besagte Abwärtsrisiko erhöhen.

Lee Hardman, Währungsökonom bei MUFG, gegenüber Reuters:

„Die politischen Maßnahmen der US-Notenbank sind der Hauptgrund dafür, dass der Dollar in den letzten vier oder fünf Monaten so stark geschwächt wurde“

Und:

„Sie haben also die Zinssätze im Grunde genommen auf Null gesenkt, die Renditedifferenz in Amerika gegenüber dem Rest der Welt verringert und das hat offensichtlich dazu beigetragen, den Dollar in den vergangenen Jahren auf einem so starken Niveau zu halten, was heute nicht mehr der Fall ist.“

In der Zwischenzeit stellen knappe Vermögenswerte wie Bitcoin und Gold eine Nemesis für einen reichlich vorhandenen Dollar dar. Anleger sichern sich gegen diese als sicher geltenden Vermögenswerte ab, weil sie Gefahr laufen, den Wert ihrer Ersparnisse aufgrund eines steigenden Verbraucherpreisindex zu verlieren. 

Dieselbe Stimmung trägt dazu bei, dass Gold und Bitcoin von ihren Tiefstständen Mitte März exponentiell anstiegen.

Die Umfrage von Reuters zeigt, dass die jüngste Dollarerholung eher technischer als fundamentaler Natur ist. Ihr Ergebnis hat Bitcoin unter der gleichen Aufwärtsverzerrung stehen lassen wie vor dem Einbruch in dieser Woche.

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