Bitcoin, die Welt-Währung? Das bleibt wohl ein Traum, bis diese 4 Dinge passieren

Bitcoin die Welt-Währung bleibt ein Traum, bis diese 4 Dinge passieren
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Der Weg zur Mainstream-Verbreitung ist bei jeder neuen Technologie langsam und beschwerlich. Auch bei Bitcoin. Folgende vier Faktoren könnten den Prozess allerdings beschleunigen.

In den letzten Jahren hat die Verbreitung von Bitcoin und Krypto sicherlich das größte Tempo erreicht. Sicherlich geholfen hat die epische Rallye Ende 2017, als plötzlich überall in den Mainstream-Medien von digitalen Assets zu lesen war.

Es müssen allerdings erst noch ein paar Dinge geschehen, bevor BTC wirklich von der breiten Masse angenommen werden kann. Ein aktueller Medium-Artikel in ‚The Startup‘ hat vier Herausforderungen identifiziert, die Bitcoin überwinden muss, bevor er wirklich in den Mainstream gehen kann.

Kürzere Bestätigungsdauer von Bitcoin-Transaktionen

Das Bitcoin-Netzwerk muss in der Lage sein, nahezu sofortige Transaktionsvalidierungen zu verarbeiten, um als brauchbare Peer-to-Peer-Währung eingesetzt zu werden. Dem Bericht zufolge ist es „für einen Trader unvorstellbar, einen Kunden zehn Minuten warten zu lassen, bevor die Bitcoin-Transaktion vollständig validiert wird“.

Wenn das Netzwerk überlastet wird, kann diese Zeit dramatisch ansteigen, was auch in Zeiten der Marktvolatilität nachteilig ist.

Um dieses Problem mit Micropayment-Kanälen zu beheben wurde das Lightning Network entwickelt. Allerdings hat es noch einen weiten Weg vor sich.

Mehr Transaktionen pro Sekunde

Im Moment unterstützt Bitcoin nur etwa sieben Transaktionen pro Sekunde. Das entspricht bei weitem nicht dem, was erforderlich wäre, wenn jeder es benutzen würde. Anfang letzten Jahres näherte sich die TPS-Rate zwar einem Höchststand – sie ist aber immer noch weit entfernt von Visa, das derzeit 24.000 Transaktionen pro Sekunde unterstützt.

Die maximale TPS von Ethereum ist mit 15 etwa doppelt so hoch wie bei Bitcoin, aber auch das ist immer noch viel zu langsam für den täglichen Gebrauch. Ripple ist besser mit einem Anspruch von etwa 1.500 TPS für XRP, der Token hat allerdings Zentralisierungsprobleme.

Auch hier könnten Fortschritte im Lightning Network Bitcoin wieder ins Spiel bringen, was die Transaktionsraten betrifft.

Gebührensenkung bei hohen Volumina

Der Bericht stellt außerdem fest, dass die Mining-Gebühren für die praktische Nutzung gesenkt werden müssen. Derzeit liegt die Gebühr für die Validierung einer Transaktion laut Bericht bei etwa 0,3 $, allerdings ist das nicht von der Höhe der Transaktion abhängig.

Die Gebühren steigen, wenn das Transaktionsvolumen während der Spitzenzeiten des Netzwerks steigt – wie z.B. Ende 2017, 30 $ für eine Transaktion. Das ist völlig unpraktisch für die Mainstream-Verbreitung, die zu massiven Volumina führen wird, die sogar noch größer sind als die derzeitigen Allzeithochs.

Dezentralisierung des Bitcoin-Minings

Großes Thema ist derzeit die Zentralisierung des Bitcoin-Minings. Auf China entfallen etwa zwei Drittel der gesamten Hash-Power im Netz, so dass es faktisch eine gewisse Kontrolle darüber ausüben könnte.

Bitmain, der chinesische Hersteller von Mining-Hardware, kontrolliert auch einige der größten Mining-Pools, was die Bedenken hinsichtlich der Zentralisierung noch verstärkt.

Es besteht die Sorge, dass Bitmain in der Lage sein könnte, das Netzwerk zu manipulieren, indem es die Kontrolle über mehr als 51% der Hash-Rate übernimmt. Es ist allerdings nicht im Interesse des Unternehmens, seine Einnahmen zu gefährden.

Außerhalb Chinas tauchen Mining-Farmen auf, die dieses Problem abschwächen, aber die Hardware-Anbieter bleiben zentralisiert.

Die wichtigste Kryptowährung hat diese und viele weitere Herausforderungen zu bewältigen, bevor sie das derzeitige Finanzsystem als eine wirklich dezentrale Form von digitalem Geld ersetzen kann.

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