Bitcoin beliebter als Immobilien: Millenials investieren Vermögen bevorzugt in Kryptowährungen

beliebter als Immobilien Millenials investieren bevorzugt in Kryptowährungen
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Investitionen in Immobilien sind seit langem beliebt bei jungen Investoren. Sie bekommen nicht nur ihr Eigenheim, die Immobilie gilt auch als substanzielle Investition, die an Wert gewinnen wird. 

Der derzeitige Wohnungsmarkt und das Älterwerden der Millenials hat jedoch dazu geführt, dass sich die potenziellen Hauskäufer von gestern heute eher nach Dingen wie Bitcoin umsehen. So das Ergebnis einer neuen Studie.

Der Wohnungsmarkt stellt sich für Erstkäufer als Herausforderung dar, und dieselben potenziellen Investoren geben aufgrund der Wirtschaftspolitik und bürokratischer Hürden anderen Investitionen den Vorzug, da sie dort ihr Geld besser anlegen können. Ein solcher Vermögenswert, der das Interesse dieser neuen Generation weckt, ist das „digitale Gold“ – Bitcoin.

Eine von der großen Bank ING durchgeführte Umfrage hat gezeigt: Die veränderten Sparprioritäten der neuen potenziellen Erstbesitzer stellen die größte Herausforderung für den Immobilienmarkt dar. 70 Prozent der Befragten sagen, dass es für Erstkäufer schwieriger denn je ist, ein Haus zu kaufen.

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Bitcoin oder Haus?

Es ist kaum verwunderlich, dass Menschen, die sich dem Alter nähern, in dem sie zum ersten Mal ein Haus kaufen, dem Wohnungsmarkt skeptisch gegenüberstehen. Das Jahr 2008 und die finanzielle Rezession, die aus der Immobilienkrise hervorgegangen ist, steckt dieser Generation noch frisch genug in den Knochen.

Mehr noch, der Wohnungsmarkt ist nur noch teurer und für einen großen Teil der Weltbevölkerung unzugänglich geworden, sodass der Drang zum Sparen in Richtung Erstwohnung nicht mehr zu den obersten Prioritäten gehört.

Die Immobilienpreise steigen in den meisten Teilen der westlichen Welt weiter an, und dieser Anstieg übertrifft das Tempo der Löhne. Viele wenden sich dem Immobilienmarkt stattdessen später zu. Allerdings gibt es eine beträchtliche Anzahl von Menschen, die nun die Verwendung ihrer Ersparnisse überdenken.

Die Ersparnisse dieser vom Wohnungsmarkt ausgeschlossenen Generation fließen nun in ganz andere Richtungen. Millennials sind nicht so sehr geneigt, in Gold, Aktien oder ähnliche Vermögenswerte zu investieren, denn Bitcoin ist das Asset, das deren Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Generation-₿

Die Skepsis der gegenwärtigen Generation gegenüber dem Wohnungsmarkt hängt auch mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Welt zusammen, da eine Rezession immer wahrscheinlicher wird. Herkömmliches Sparen wirkt durch drohende Negativ-Zinssätze weniger attraktiv, und daher schauen viele auf Bitcoin.

Eine von eToro durchgeführte Umfrage ergab, dass 40% der zwischen 1980-1994 geborenen Amerikaner während einer Rezession in Kryptowährungen investieren würden. Bitcoin wird als potenzielle Absicherung gegen eine bevorstehende globale Finanzrezession gesehen.

Doch selbst wenn es nicht dazu kommt, macht es der allgemeine Markttrend dieser Generation schwieriger, sich auf traditionelle Anlagestrategien zu verlassen. Und das wiederum macht Bitcoin attraktiv.

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