Bitcoin am Tiefpunkt? Top-Investor sagt Preisanstieg in Richtung $50K voraus

Bitcoin Tiefpunkt? Top-Investor Preisanstieg auf $50K
  • Bitcoin hat die Talsohle durchschritten und wird niemals unter 6.000 Dollar sinken, behauptet Tuur Demeester.
  • Der Gründer von Adamant Capital sagt, die institutionelle Einbindung in den Bitcoin-Raum zeuge von weiterem Preiswachstum.
  • Er trifft außerdem die kühne Vorhersage, dass Bitcoin aufgrund der Hyperinflation 50.000-$100.000 $ erreichen werde.

Bitcoin zeigt weiterhin beeindruckende Preistrends inmitten eines durch Coronaviren verursachten düsteren makroökonomischen Ausblicks. Der Preis der Krypto-Währung ist um etwa 150 Prozent gestiegen, nachdem er am 13. März 2020 bei fast 3.800 US-Dollar seinen Tiefststand erreicht hatte.

In der Zwischenzeit setzen Analysten und Trader auf ein ausgedehntes Wachstum bei BTC, wobei ein Preisvorhersagemodell den Coin bis 2024 sogar auf über 280.000 $ ansteigen sieht. 

Zur langen Liste bullischer Vorhersagen gesellt sich nun auch Tuur Demeester hinzu – ein Influencer, der dafür bekannt ist, über seinen Fonds Adamant Capital in Kraken zu investieren, die in den USA ansässige Krypto-Börse.

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Demeester sieht Bitcoin irgendwo zwischen 50.000 und 100.000 Dollar. Er erklärt, dass die Krypto-Währung nie wieder unter 6.000 Dollar fallen wird. 

Er traf die kühne Vorhersage einen Tag nach dem Anstieg des Open Interest von Bitcoin-Optionen an der Chicago Mercantile Exchange auf fast 150 Millionen Dollar – dem höchsten Stand aller Zeiten.

Analysten behandeln CME als den besten Maßstab für das Bitcoin-Interesse von institutionellen Investoren. Demeester verwendet einen ähnlichen Maßstab, um zu erklären, warum die Kryptowährung um bis zu 950 Prozent steigen könnte.

Demeester zufolge tritt die Krypto-Währung in eine „Aufbauphase“ ein – eine Phase, in der die großen Akteure an der Wall Street beginnen, sich mit den aufkommenden Blockchain-Vermögenswerten zu assoziieren. 

Er erwähnt JP Morgan Chase & Co, ein Bankinstitut, das Bitcoin einst als „Betrugsgeld“ bezeichnet hat und plötzlich zwei der größten US-Kryptofirmen zu seinen Kunden zählt.

Bitcoins Karriere an der Wall Street wurde ebenfalls mit beträchtlichen Investitionen von Paul Tudor Jones fortgesetzt. Der milliardenschwere Hedgefondsmanager investierte kürzlich 1-2 Prozent des Wertes seines Portfolios in Bitcoin-Futures. 

Das bestätigt: Die Kryptowährung ist eine Versicherung gegen globale Marktrisiken.

„Es ist eine Phase der Landnahme“, so Demeester über den anhaltenden institutionellen Zustrom. 

„Sie wissen, dass [Bitcoin] groß sein wird [und] er ist nicht mit den traditionellen Finanzsystemen korreliert […] Die Institutionen stecken ihre Ansprüche ab und sehen, was später auf [Bitcoin] aufgebaut wird.

Familienunternehmen, Milliardäre, Hedge-Fonds und das Interesse anderer prominenter Investoren an Bitcoin könnten den Preis schnell über 50.000 Dollar treiben, so der Investor.

Hyperinflation trifft auf Bitcoin-Knappheit

In einem Brief an Investoren, der Anfang des Monats verschickt wurde, räumt Mr. Tudor Jones ein, dass er in Bitcoin-Futures investiert hat, weil er sich gegen die Inflation absichern will, die durch die beispiellose monetäre Expansion der US-Notenbank verursacht wird.

In der Zwischenzeit zeigt die US-Geldmenge M2, die als Inflationsindikator dient, ebenfalls einen erhöhten Bargeldzufluss in das US-System an. Die Welle in der Grafik unten stellt ein Maß für die Geldmenge der USA dar, das Bargeld, Spareinlagen, Bareinlagen, Investmentfonds, Geldmarktpapiere und Einlagenzertifikate umfasst.

Demeester kommentiert ebenso wie Tudor Jones, dass ein großer Teil des institutionellen Geldes in den Bitcoin-Markt fließen wird, da die Kryptowährung von Natur aus antiinflationär ist. Das bedeutet, grob gesagt: Ein abgewerteter Dollar erhöht den Preis der Assets um ihn herum.

Ein Beispiel von Demeester hierfür:

„Ein Fahrrad für 200 Dollar wäre beispielsweise tausend Dollar wert.“

Die Frage ist, was der US-Dollar wert ist, nachdem die Coronavirus-Pandemie die Fed mit einer aufgeblähten Bilanz zurücklässt. Die Institutionen sehen bereits den Fall des Dollars. 

So wird Bitcoin zu einer ihrer Wetten gegen Inflation – sogar gegen Hyperinflation.

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