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„Bargeld ist Müll“: Milliarden-Investor rät zur Diversifizierung in Gold – warnt aber vor Bitcoin und Kryptowährungen

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Kein EU-Investorenschutz.

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In einer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos betonte Milliardär Ray Dalio seine Überzeugung, dass der US-Aktienmarkt mehr Raum für Wachstum habe. Gleichzeitig ermutigt er Anleger allerdings, für den Fall eines plötzlichen Absturzes ein diversifiziertes Portfolio zu behalten.

Im Hinblick auf die Diversifizierung empfiehlt er harte Anlagen wie Gold und rät von Investitionen in Krypto-Anlagen wie Bitcoin ab.

Gold ja, Bitcoin nein

Der Gründer und Co-Vorsitzende der US-Investmentfirma Bridgewater Associates ist der Ansicht, dass die Stärke des US-Aktienmarktes im Moment eine ausgezeichnete Gelegenheit für Anleger darstellt. In „Squawk Box“ von CNBC sagte Dalio, dass ein richtig diversifiziertes Portfolio eine viel bessere Idee sei als die Zuteilung von Kapital zu Bargeld. 

Dies gelte umso mehr, da ein wirtschaftlicher Abschwung nach den Wahlen im Jahr 2020 wahrscheinlich sei.

Bargeld ist Müll…

Menschen würden immer noch reichlich Bargeld besitzen. Dalio zum Thema Cash:

„Bargeld ist Müll… Raus aus dem Geld.“

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Dalio glaubt, dass man mit den derzeitigen Börsenbedingungen Geld verdienen kann, und die Geldpolitik der Federal Reserve macht das Halten von Bargeld zu einer schlechten Idee. Für ihn hat die Fed ihr Spielbuch zur Stimulierung der Wirtschaft erschöpft:

„Früher drückte man auf einen Knopf und es ging nach oben… Wir werden größere Defizite haben, für die wir Geld drucken werden.“

Obwohl Dalio dazu rät, auf dem Markt zu spekulieren, empfiehlt er Anlegern auch ein ausgewogenes Portfolio. Dazu gehört eine Menge Gold oder, wie er selbst sagte, „etwas, das hart ist“.

Aber das ist Bitcoin doch auch?

Obwohl er für die Diversifizierung der Portfolios wirbt und starke Kritik an Zentralbanken übt, die Geld drucken, ist Dalio kein Fan von Bitcoin. Dalio zufolge sei BTC „zu volatil“ – ein Projekt wie Facebooks Libra habe bessere Chancen auf eine breite Akzeptanz. Es sei unwahrscheinlich, dass die Zentralbanken Bitcoin in der Art und Weise halten würden, wie sie Gold horten.

Dalio zufolge ist Bitcoin eindeutig kein „digitales Gold“. Coin-Update.de hat bereits mehrfach über Bitcoins wachsende Akzeptanz als Wertspeicher berichtet, was unter anderem an seiner Ähnlichkeit mit dem Edelmetall liegt. Der Mitbegründer von Bridgewater Associates glaubt jedoch, dass die digitale Währung sowohl als Tauschmittel als auch als Vermögensspeicher versagt.

Dalio hat teilweise zwar Recht, allerdings ist Bitcoin erst elf Jahre alt. BTC wurde von der Weltbevölkerung noch nicht kollektiv als Wertaufbewahrungsmittel anerkannt, so wie es bei Gold schon seit Tausenden von Jahren der Fall ist. 

Mit jeder neu geborenen Generation gibt es jedoch mehr Menschen, die eine Welt ohne Bitcoin gar nicht kennen. Sicherlich immer noch eine hochspekulative Investition, doch mit jedem weiteren Jahr rückt die digitale Währung näher an das globale Vertrauen heran. 

Wenn das Vertrauen wächst, wird auch die Marktkapitalisierung steigen. Und das wiederum verringert die Volatilität.

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