Achtung: Die Bitcoins aus dem Wallet der PlusToken-Scammer sind wieder in Bewegung

Achtung! PlusToken-Wallet Bitcoins wieder in Bewegung
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Die im PlusToken-Wallet eingeschlossenen Bitcoins sind wieder in Bewegung – aller Voraussicht nach kommt also ein weiterer „Wal“-Transfer. Das in China berühmte Schneeballsystem hat Berichten zufolge bis zu 187.000 BTC angesammelt.

PlusToken-Scam konsolidiert Transaktionen

Eine vor kurzem erfolgte Wal-Transaktion gehört höchstwahrscheinlich zum PlusToken-Ponzi. Das bedeutet, dass es noch aktive Mitglieder des Projekts gibt. Der Schritt erfolgte nur wenige Tage, nachdem Bitcoin auf mehr als 10.000 Dollar gestiegen ist.

Die Transaktion von 11.999 BTC hat jetzt einen Wert von mehr als 17 Millionen Dollar. PlusToken ist dafür bekannt, die Coins in relativ kleineren Transaktionen zu bewegen und sie über Huobi zu liquidieren. Die Herkunft der Coins bestätigt hat Dovey Wan, Mitbegründer von Primitive Crypto.

Wan verfolgt den Betrug seit Monaten und hilft dadurch, die Kluft zwischen dem chinesischen Krypto-Raum und Twitter zu überbrücken.

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Da PlusToken hauptsächlich in China tätig war, wurde dessen Präsenz monatelang nicht von sozialen Medien oder Nachrichtenagenturen entdeckt. Allerdings glauben viele Analysten, dass sich das Programm möglicherweise monatelang negativ auf die Bitcoin-Märkte ausgewirkt hat.

Diesmal hat der Wallet eine beträchtliche Summe an eine nagelneue, unbekannte Adresse geschickt. Der Transfer könnte Teil der Bemühungen von PlusToken sein, die Herkunft seiner Coins zu verschleiern und einen Teil der immensen Beute zu liquidieren.

In der Vergangenheit konnte PlusToken den Markt beeinflussen, indem es einige Coins an den offenen Börsen verkauft hat.

PlusToken könnte durch Dumping die Bitcoin-Preise vorübergehend senken

Die Coin-Bewegungen können die Dumping-These für Bitcoin noch verschärfen. Es gibt aber auch das Argument, dass PlusToken die Bitcoins lediglich bewegt und in neuen Cold Wallets gelagert hat.

Die genauen Bestände von PlusToken sind nicht bekannt, die Wallets werden aber von mehreren Kryptowährungs-Startups beobachtet. Das „Blockchain Center“ zählt etwa 200.000 BTC zu dem System – demnach übertrifft es sogar die Menge an BTC, die die Winklevoss-Zwillinge besitzen.

In den Wallets werden auch die Ergebnisse früherer Transaktionen konsolidiert und die UTXOs an eine neue Adresse verschoben.

PlusToken ist außerdem dafür bekannt, Münzmischer zu verwenden, um einen Teil der Bestände zu verschleiern. Bislang wurden trotz der Verkäufe auf Huobi keine Coins blockiert und keine neuen Identitäten entdeckt.

Das System hält nicht an sämtlichen erhaltenen BTC fest, da einige der Coins bereits für vorzeitige Auszahlungen verwendet wurden. Im Sommer 2019, als der BTC-Preis fast 14.000 Dollar erreichte und dem Ponzi-System so zum längeren Überleben verhalf, konnte PlusToken seine Geschäfte problemlos abwickeln. 

Die PlusToken-Pyramide gilt als der größte Betrug des Jahres 2019, da die Betrüger mehr als 2,9 Milliarden Dollar von chinesischen Investoren erhielten.

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